Chor-Chränzli 2018

 (Bericht und Bilder von Marianne Näf-Bräker)
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Der Traum von einer Schiffsreise

Der Gemischte Chor Gächlingen sang am letzten Samstag als Gastchor auf einem Kreuzfahrtschiff Schlager aus der ganzen Welt. Die Schiffsplanken waren die Bühnenbretter der Turnhalle. Vor allem die Schweizer Hits gefielen dem zahlreichen Publikum.

Frau Häfliger macht sich Sorgen um ihren Wohnungsnachbarn Franz Messerli. Er sitzt den ganzen Tag am Küchentisch, ernährt sich ausschliesslich von Ravioli und löst Kreuzworträtsel. Zudem hat die Hausverwaltung eine Renovation und eine Mietpreiserhöhung angekündigt. Mit diesen Gedanken schläft Franz Messerli im Lehnstuhl ein. Im Traum erlebt er verwirrende Szenen als Gast auf einem Kreuzfahrtschiff, die mit einem Schiffbruch abrupt enden. Nach dem Erwachen kommt er zur Erkenntnis, dass er sein Geheimnis nicht länger für sich behalten sollte.

Ein ansprechendes, abwechslungsreiches Liedprogramm

Diese spannende und witzige Geschichte hatte Peter Luginbühl den acht Laienschauspielern auf den Leib geschrieben. Sechs Chormitglieder traten in verschiedenen Rollen auf, zusammen mit Martin Hofmann alias Franz Messerli und Jessi Schönenberger als charmante Eventmanagerin auf dem Kreuzfahrtschiff. In dieser Rolle kündigte sie den Zuschauern gleichzeitig das Liedprogramm des Gemischten Chors an. Die 22 Frauen und Männer unterhielten mit aktuellen Hits und Evergreens aus aller Welt. Der Dirigent Richard Secrist war gleichzeitig Pianist und Gitarrist. Zusammen mit dem Schlagzeuger Heinz Fritschi führte er den die Sängerinnen und Sänger durch ruhige Wasser und um anspruchsvolle Klippen herum. Drei Hits aus der Schweiz wollte das Publikum zwei Mal hören: Müeh mit de Chüeh, Heiweh und die Swisslady von Peter Reber. Bekannte Melodien sind nicht immer einfach zu singen. Als der Chor Polo Hofers Alperose zum Besten gab, klang es dynamischer als beim Solisten, weil sich die verschiedenen Stimmen im abwechselten und wieder vereinten. Der melancholische Schluss verstärkte zudem die Weltuntergangsstimmung auf dem sinkenden Schiff. Mit der Hymne „N’Kosi Sikelel’i Africa“ zeigten die Sängerinnen und Sänger, dass sie anspruchsvolle Harmonien überzeugend umsetzen können. Das Tempo beim „Kleinen grünen Kaktus“ bereitete offenbar keine Mühe und die höchsten Töne von „Mull of Kintyre“ trafen die geübten Sopranistinnen problemlos. Das intensive Proben hatte sich gelohnt. Wieder einmal die Hits aus den 60er und 70er Jahren zu hören und etwas mitzusummen – das genossen die Zuschauer.  Vor dem Programm und in der Pause liessen sie sich kulinarisch verwöhnen und trugen wunderbare Tombolapreise nach Hause.

Ach ja, das Geheimnis von Franz Messerli: Der scheinbar arme Rentner war mehrfacher Millionär und gleichzeitig Besitzer seines Wohnblocks. Während der Hausrenovation lud er seine Nachbarin, sein Göttimeitli und seinen Bruder auf ein Kreuzfahrtschiff ein, diesmal in Wirklichkeit – und der Chor trat noch einmal auf.

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