Im Haumesser gibt’s wieder Margritli-Kafi    Bericht und Bilder von Marianne Näf

Ab Donnerstag, 5. September steht die Gaststube im Gächlinger „Haumesser“ wieder offen. Margrit Wäckerlin-Schnetzler freut sich auf Besucher am Stammtisch, im Säli oder im Höfli.

Nach drei Jahren Pause kehrt Margrit Wäckerlin als Wirtin ins „Haumesser“ zurück. Die Wirtschaft in ihrem Elternhaus hat sie in den letzten Wochen mit viel Liebe neu eingerichtet und führt sie in vierter Generation weiter. Von den Tischen, die auf Nähmaschinengestelle aufgebaut sind über Barometer und Strumpfkugeln bis zur Margritli-Espressotasse hat jeder Gegenstand seinen passenden Platz. Im Höfli steht noch der Haustock von Grossvaters Metzgerei, und ein plätschernder Brunnen zeigt, dass sich die Gäste wie im eigenen Garten fühlen dürfen. Das Säli für 36 Personen erstrahlt in frischen, hellen Farben. Nebst Familien, Vereinen und anderen Gruppen bietet es Platz für Nichtraucher. Denn die Gaststube bleibt ein Raucherlokal.

Zum Trinken gibt’s unter anderem Wein vom GVS, Schützengarten-Bier und Margritli-Kafi. Für hungrige Gäste hat Margrit Wäckerlin eine kleine Karte mit ihren bewährten Spezialitäten bereit: Ochsenmaulsalat und Kutteln gibt’s jederzeit, Fondue und Kürbissuppe im Winter. Auch die legendären Rehschnitzel werden in der Wildsaison angeboten werden. Für Gruppen kocht die Gastgeberin ein Wunsch-Menu und öffnet die Gaststube auch ausserhalb der offiziellen Zeiten. Vorerst ist die Wirtschaft an vier Tagen geöffnet: Montag, Donnerstag, Freitag ab 16 Uhr und Samstag ab 10 Uhr.

Dass nebenan noch ein anderes Restaurant steht, empfindet sie nicht als Konkurrenz. „Ich bin froh, wenn das Kreuz bleibt. So können die auswärtigen Gäste trotzdem einkehren, wenn ich geschlossen habe.“ Von der Bevölkerung hat sie viele erfreuliche Rückmeldungen erhalten. Kaum war die ehemalige Wirtin im Dorf zurück, meldeten sich schon die ersten Gruppen und Familien an. So bleibt die Hoffnung, dass die professionelle Gastgeberin in ihrer gemütlichen Stube in den nächsten Jahren das Gächlinger Dorfleben bereichern kann.