Klassenlager in Yverdon-les-Bains

Montag, 9. Mai 2016

Unser Treffpunkt war an der Bushaltestelle um 8:10 Uhr. Wir fuhren nach Neunkirch, um von dort nach Schaffhausen zu gehen. Dann informierte uns der Lehrer, dass wir einen Orientierungslauf machen werden. Über Zürich schleppte uns der Zug nach Bern. Nach zwei Stunden kamen wir an. Herr Beeler sagte uns, dass wir ziemlich frei sind, und wo wir uns treffen sollten. Darum hielten meine Kollegen und ich auch beim McDonalds. Nachdem der Orientierungslauf fertig war, schlug Herr Beeler vor, dass wir auf den Münsterturm gehen. Alle waren sehr begeistert, aber als wir oben ankamen bereuten es manche von uns. Der Turm war nämlich atemberaubend hoch. Schlussendlich gingen wir zum Bahnhof zurück, um in Richtung Yverdon zu fahren. Als wir in Yverdon ankamen besprachen wir, was noch gemacht werden musste und machten uns auf die Socken zur Jugendherberge «Gîte du Passant». Wir kamen dort an, rannten so schnell es ging nach oben und packten unsere Koffer aus. Darauf gingen wir Fussball spielen, mit anderen Kindern aus der Herberge. Sie fluchten immer wieder und foulten uns. Am Schluss des Tages hatten wir alle eine Beule. Wir assen Abendessen und gingen dann schlafen. Aber die meisten sassen noch am Handy bis um 23:25.

 

Ali Buff, Tom Gasser

 

Dienstag, 10. Mai 2016

Wir standen früh am Morgen auf, und als wir angezogen waren wanderten wir bei schöner Sonne ins Naturschutzgebiet. Da angekommen sahen wir Frösche, einen Fisch und einen Molch. Dann liefen wir einem Holzsteg entlang bis zu einer grossen Plattform. Dort konnten wir mit einem Sieb kleine Wassertiere fischen. Wir fischten Libellenlarven und andere Tiere. Wir gingen weiter zu einem Observatorium und beobachteten ganz viele verschiedene Vögel, zum Beispiel Haubentaucher und Schwäne. Danach liefen wir zurück zum Gebäude wo die Führung begonnen hatte. Dort blieben wir etwa noch 30 Minuten. Wir machten uns auf den Weg nach Hause. Dort sahen wir noch sehr viele Frösche. Alle zusammen machten ein Froschkonzert für uns. Wir wanderten dem See entlang und sahen sehr viele Schwäne. Als wir zuhause waren gingen vier von uns einkaufen. Fast alle wollten Poulet, nur wenige wollten Servela. Wir bereiteten alle zusammen das Abendessen vor. Vor dem Abendessen spielten wir noch ein paar Minuten Fussball. Das Abendessen war sehr lecker. Nachher spielten nochmals Fussball, und um zehn gingen wir schlafen. Etwa um 23 Uhr kam Herr Beeler ins Zimmer und nahm Davids Handy weg.

 

David Schnetzler, Samuel Schmitt, Thierry Schraff

 

Mittwoch, 11. Mai 2016

Am Morgen standen wir sehr früh auf und assen Frühstück. Anschliessend fuhren wir mit dem Bus nach Vallorbe. Von da aus ging es mit dem Zug nach Le Pont. Als wir Richtung Juraparc marschierten, waren wir wenig motiviert, wegen des weiten Wegs der vor uns lag und wegen des schlechten Wetters. Als wir beim Juraparc ankamen, regnete es immer noch. Wir bekamen eine Führung von einer Frau, die uns Bären, Wölfe und Bisons zeigte. Eine Bärin hatte sogar ein kleines Junges namens Surprise bei sich. Wir freuten uns sehr über das Kleine. Wir fütterten die Bärin mit Äpfeln und sahen zu, wie auch Surprise begann Äpfel zu essen. Wir machten noch ein paar Fotos und spielten noch ein wenig auf dem Spielplatz bevor wir weiter wanderten. Nach einer Weile kamen wir bei der Grotte aux Fées an. Diese besichtigten wir spontan. Als wir rein gingen war es dunkel und nass. Es tropfte von der Decke, und es gab einige sehr steinige und felsige Wege. Wir stiessen bis zu einer Wand vor, wo wir beschlossen umzukehren. Als wir raus kamen, lasen wir auf einer Tafel, dass die Grotte ca. 26 km lang ist. Jetzt hatten wir alle Hunger und assen unsere Sandwiches vor der Grotte. Nun lag ein langes Stück vor uns. 219 Höhenmeter und ca. 2 Stunden mussten wir hinter uns legen. Wir gelangten alle an unsere Grenzen. Kurz vor der Festung sahen wir drei Rehe. Endlich angekommen bei der Festung, oberhalb von Vallorbe, gab uns Ulrich Zürcher eine Führung durch die unterirdische Anlage. 154 Treppenstufen weit ging es in den Boden hinein. Da es nach der Führung in Strömen regnete, bestellte Herr Beeler ein Taxi, dass uns zum Bahnhof fuhr. Als wir wieder zuhause waren, spielten wir noch sehr lange Fussball, was uns sehr Spass machte. Zum Abendessen gab es Cordon Bleu mit Teigwaren. Nach dem anstrengenden Tag waren wir auch alle sehr müde, und schliefen sofort ein.

Lara Maurer, Naomi Niedrist

 

Donnerstag, 12. Mai 2016

Wir standen ziemlich früh auf und aßen Frühstück. Danach zottelten wir zum Bahnhof und fuhren nach Sainte-Croix. Auf dem Weg sahen wir Gämsen, und einen halbierten Zug-Wagon. Wir gingen in die Spiel-Dosenfabrik. Da hatten wir eine sehr spannende Führung. Am Schluss der Führung durften wir eine Spiel-Dose basteln. Nach einem feinen Znüni spazierten wir zum Bahnhof und fuhren nach Yverdon-les-Bains, wo es einen Postenlauf unter Protesten gab. Doch als wir hörten, dass es ein Muss ist, stürmten wir halt Yverdon. Als wir fertig waren, trafen wir uns im Lagerhaus.

Am Abend gingen wir Döner essen, wobei es beim Bestellen ein paar Fehler gab. Als wir satt nach Hause kamen, legten wir uns erschöpft in die Betten. Doch plötzlich kam Naomi und sagte, sie schauen Germany‘s Next Top Model. Da kam Thierry auf die Idee auch zu schauen. Wir hatten unsere Favoritin Elena C. Doch leider gewann sie nicht, und wir gingen enttäuscht ins Bett. 

 

Flurin Gysel, Philipp Milker

 

Freitag, 13. Mai 2016

Nachdem wir am Vorabend das Finale von GNTM geschaut hatten, waren wir am Morgen sehr müde. Als wir aufgestanden waren mussten wir packen und gingen Frühstück essen. Nach dem Frühstück spielten wir noch Werwölfe. Als wir mit dem Werwölfe-Spiel fertig waren, machten wir uns auf den Weg zum Bahnhof. In Zürich rannten wir mit den Koffern ins Landesmuseum, weil es sehr stark regnete. Dort gab uns eine nette Frau eine tolle Führung. Auf der Fahrt nach Schaffhausen spielten wir alle im Zug nochmals Werwölfe. Nach zweimal Umsteigen waren wir wieder in Gächlingen angekommen, wo uns unsere Eltern in die Arme schlossen. 

 

Lara Wickli, Selina Bommer

 

 

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