Herbstfest in Gächlingen                                                                Bericht und Bilder von Andrea Iten
 

Eintauchen in die Welt der Klänge und Töne

Bei herrlichem Herbstwetter konnten die vielen Besucher des Herbstfestes Gächlingen in die Welt der Klänge und Töne eintauchen und sich von lauten, leisen, schrägen und faszinierenden Klängen entführen lassen. Dem OK Herbstfest ist es mit dem Motto „Wohlklang oder Misston“ gelungen eine fantastische Ausstellung zu kreieren, die die Besucher zum mitmachen und ausprobieren herausforderte.

Gross und klein liess mit Begeisterung an der originellen Klang-Kugelbahn die Kugeln herunterrollen um den Gegenständen ihre Töne zu entlocken. Ebenso im Klanggarten wurde experimentiert um neue Töne zu finden. Was Missklang oder Wohlklang war, dies konnte jeder einzelne Besucher für sich selbst entscheiden. Die lauten Motorgeräusche der Harley Davidson war für jeden Töff-Fan die schönste Musik des Tages. Hingegen am Stand mit den verschiedenen Musikinstrumenten ertönte für jeden, der der Trompete einen Klang entlockte oder den mit Wasser gefüllten Gläsern  eine Melodie, als den schönsten Ton des Tages. So konnte man allerlei Töne suchen, erproben wie an riesigen Baumstämmen morsen, Chladnische Klänge erzeugen oder mit geschlossenen Augen in der Hollywood- Schaukel  sich den Herbstfestklängen hingeben.

Ein weiterer Höhepunkt und Publikumsmagnet war die Klangbühne auf dem Gemeindehausbrunnen. Verschiedene Formationen und Einzelkünstler  gaben Einblick in ihr Können, ob gesanglich, instrumental oder gar mit der Motorsäge oder dem Gartenschlauch. An diesem herrlichen Herbstsonntag gab es so viel zu hören und staunen in der Welt der Klänge, dass es kaum möglich war alles hautnah mitzuerleben. Ob Motorengeräusche oder leise Klänge der Windspiele für jedes Ohr gab es an diesem Sonntag eine Flut von Wohlklängen.

In den Vereinsbeizen und an den Degustationsständen der Weinbauern herrschte ebenfalls Hochbetrieb und das Gewerbe erfreute sich regem Interesse. Am Stand der Landfrauen gab es wie jedes Jahr eine riesige Auswahl von Wohlklängen für den Gaumen.

Beim Eindunkeln abends um sechs hiess es dann: Aufräumen um das Dorf allmählich wieder dem Alltag zu übergeben. Es war ein herrliches Herbstfest und wir freuen uns auf das nächste im Jahr 2009. A.I.